Der Wirtschaft im Kreis Birkenfeld muss das besondere Augenmerk aller Bürgerinnen und Bürger gelten, denn sie schafft für alle Arbeitnehmer die Lebensgrundlage.

Wir müssen die Attraktivität des Standorts steigern. Zur Attraktivitätssteigerung gehört eine gute infrastrukturelle Anbindung, die sich mit dem fortschreitenden Ausbau der B41 als Ost-West-Tangente bereits verbessert hat. In Nord-Süd-Richtung muss die Verkehrsanbindung an die B50 und den Hochmoselübergang umgesetzt werden.

Weiterhin sind schnelle Datennetze, hier am besten Glasfasernetze, die Voraussetzung für eine moderne Kommunikationstechnologie. Sie gilt es bis in die Gemeindeebene zügig weiter auszubauen.

Aber nicht nur infrastrukturell und technologisch ist Attraktivität zu steigern. Es gilt, die Abwanderung junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verringern. Hierzu sind auch sogenannte softe Faktoren wie mögliche Freizeitangebote, Schul- und KiTa-Angebote besonders zu betrachten.

Auch gilt es, die Zahl der Kinder ohne qualifizierten Schulabschluss im Sinne des Leitspruches „Kein Kind ohne Abschluss“ zu reduzieren und Jugendliche wieder mehr für den lokalen Arbeitsmarkt, der nach meiner Kenntnis viele Möglichkeiten zur Aus- und Fortbildung bietet, zu begeistern.

Der aus der Wahrnehmung geratene „Regionalrat Wirtschaft“ mit seinen Mitgliedern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft könnte wieder mehr Fahrt aufnehmen.

Unsere Wirtschaft benötigt in den Betrieben eine verlässliche und stabile Energieversorgung. Hier muss das Ziel die einhundertprozentige Versorgung mit regenerativer Energie sein. In einem Zwischenschritt könnten Beispiele wie das Gaskraftwerk Leipheim, das für Spitzenlast vorgesehen ist und nach  Umbau mit Wasserstoff betrieben werden soll, als Vorbild gelten.

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