Keiner hat es für möglich gehalten: der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. Dies ist schrecklich, und die Bilder aus der Ukraine erschüttern uns täglich.

Wir haben im Landkreis eine große Garnison der Bundeswehr sowie einen Truppenübungsplatz. Deshalb liegt die Zukunft unserer Bundeswehr auch im Interesse des Kreises. Nicht nur ist die Bundeswehr einer der größten Arbeitgeber im Kreis, auch sind die Soldatinnen und Soldaten eng in das soziale Gefüge des Kreises eingebettet.

Wenn die Bundeswehr ausgebildet werden muss, dann muss sie auch üben können. Das dies nicht nur auf dem Truppenübungsplatz Baumholder geschehen kann, ist für mich eindeutig. Das Nationalparkgebiet wird durch die Bundeswehr grundsätzlich nicht beübt, und das ist auch richtig so. Es gilt aus meiner Sicht, die Belastung der Kommunen – wo immer möglich – in enger Abstimmung mit der örtlichen Bundeswehrführung zu verteilen. Dies sollte aber sachlich und faktenbasiert von beiden Seiten betrieben werden.

Auch ist die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr im Katastrophenfall von erheblicher Bedeutung, weil sie über einige einzigartige Fähigkeiten verfügt.

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